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Wohnungseigentumsrecht

Eine zivilrechtliche Sondermaterie stellt das Wohnungseigentumsrecht dar. Es zeichnet sich durch außerordentliche Komplexität der Rechtsbeziehungen der verschiedenen Beteiligten untereinander aus. Beteiligte sind meist die einzelnen Wohnungseigentümer, die Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG), der Verwalter/ Hausverwalter und Dritte.

Das Eigentum an einer einzelnen, in sich abgeschlossenen Wohnung innerhalb eines Gebäudes wird als Wohnungseigentum verstanden. Die Wohnung steht als sog. Sondereigentum im Eigentum des einzelnen Wohnungseigentümers. Die Außenhülle des Gebäudes und die gemeinschaftlichen Abschnitte und Flächen (Treppenhäuser, Heizungskeller, etc.) gehören den Wohnungseigentümern gemeinsam. Diese bilden das sog. Gemeinschaftseigentum.

Vor allem das Verhältnis der Wohnungseigentümer untereinander und gegenüber der Wohnungseigentümergemeinschaft spielt in der Beratungspraxis des Anwalts eine große Rolle. Auch bei neu erbauten Immobilien ergeben sich oftmals ganz spezielle wohnungseigentumsrechtliche Probleme.

Ein geradezu klassischer Fall:

Der Bauträger zeichnet für die Errichtung des Gebäudes bzw. des Gebäudekomplexes Verantwortung. Gleichzeitig stellt er aber in Personalunion auch noch den ersten Verwalter. Das Bauwerk weist Mängel auf. Es stellt sich heraus, dass diese im Verantwortungsbereich des Bauträgers begründet sind. Wieviel Neigung wird der Hausverwalter (der in unserem Fall gleichzeitig der Bauträger war) verspüren, Ansprüche der Gemeinschaft gegenüber dem verantwortlichen Bauträger geltend zu machen? Jedenfalls verwundert es nicht, wenn in derartigen Konstellationen nicht der notwendige Nachdruck walten gelassen wird.

Dass derartige Fälle nicht dem Reich der Fantasie entspringen zeigt die langjährige Erfahrung.

Ein weiterer Schwerpunkt der anwaltlichen Tätigkeit der Gläser Rechtsanwälte im Wohnungseigentumsrecht stellt die Beratung von Verwaltern dar.

Insbesondere seit der Reform des Wohnungseigentumsgesetzes im Juli des Jahres 2007 hat sich die Gefahr für einen Hausverwalter bei der ordnungsgemäßen Verwaltung des Wohnungseigentums Formfehler zu begehen und damit vermeidbare Kosten zu Lasten der Wohnungseigentümergemeinschaft zu produzieren, drastisch verschärft. Auch treffen den Hausverwalter zahlreiche Pflichten. Die Gefahr, Fehler zu begehen und sich nachher mit dem Vorwurf der nicht ordnungsgemäßen Verwaltung konfrontiert zu sehen, ist ständig präsent.

Die frühzeitige Einbindung eines Anwalts bei jeder Form von wohnungseigentumsrechtlichen Problemen spart in der Regel ein Vielfaches der Kosten, die durch anwaltliche Beratung ausgelöst werden. Die Gläser Rechtsanwälte stehen ihren Mandanten hier mit kompetentem und erfahrenem Rat zur Seite.